Abgeschlossene Projekte
Benefizkonzert, Bukarest 2005
Hochwassereinsätze Suraia, Odebesti, Spantov, Stancea 2005, 2006
Suppenküche in Bukarest, 2006
Holz-Zentralöfen, Suraia 2006
Landlerhilfe und Landlermuseum, Sibiu-Turnisor 2006
SozialarbeiterInnenfortbildung, Sibiu 2006
Berufsvorbereitung/Ausbildung, Stejarisu 2007/2008
Wohnhaus in Mahmudia, 2007
Habitat Blitz-Build, Moldau 2007
Round Table zum Thema Adoption, Bukarest 2007
Renovierung der Dorfschule Stejarisu 2007
Renovierung des Pfarrhauses Stejarisu 2007
Ausbau des Pfarrhauses zum Ausbildungs- und Begegnungszentrum Stejarisu 2007/2008
Errichtung einer Lehrschmiede und Lehrschlosserei Stejarisu 2006 bis 2008
Renovierung der ehem. deutschen Schule Stejarisu 2008
Errichtung von Werkstätten in der ehem. deutschen Schule Stejarisu 2008
Errichtung eines kleinen Ortsmuseums im Speckturm Stejarisu 2008
Bau einer Scheune als Lagerstätte für Geräte und Produkte Stejarisu 2008
Bau eines Gewächshauses für Gärtnerausbildung Stejarisu 2008
Benefizkonzert
Um für die Hochwasseropfer Geld zu sammeln, die Bevölkerung und Wirtschaftsunternehmen auf diese Problematik aufmerksam zu machen und zugleich jungen Künstlerinnen und Künstlern die Gelegenheit für eine Vorführung zu geben, wurde am 5.12.2005 ein Benefizkonzert in Bukarest organisiert. Junge Preisträgerinnen und Preisträger von Musikwettbewerben bis hin zu einem berühmten Künstler im hohen Alter stellten sich in den Dienst der guten Sache.
Hochwasser 2005 und 2006
Über Rumänien ist die größte Hochwasserkatastrophe seit 500 Jahren hereingebrochen. Am stärksten betroffen waren die Kreise Buzau, Bacau und Vrancea. An die 100.000 Häuser wurden zerstört und noch viel mehr schwer beschädigt, mehr als 1000 Brücken wurden weggerissen, Leitungen für Gas, Strom, Wasser und Telefon wurden zerstört. Zehntausende Menschen haben alles verloren. Als Sozialattachée an der Österreichischen Botschaft in Bukarest war Frau Dr.h.c. Schöfnagel Schirmherrin dieses Wiederaufbauprojektes in den Ortschaften Suraia und Odobeşti (nördlich von Bukarest) und in Spanţov / Stancea (südlich von Bukarest). Hier wurden mit den großzügigen Spenden, überwiegend von österreichischen Firmen welche in Rumänien tätig sind, 123 Wohnhäuser neu erbaut, um den Menschen eine Zukunft zu geben.
Suppenküche in Bukarest
SeniorInnen in Rumänien leben vielfach von einer Rente zwischen 50,- und 70,- Euro pro Monat. Das reicht vor allem bei der Stadtbevölkerung nicht einmal, um die Heizung zu bezahlen oder Essen zu kaufen. So wurde 2006 im Keller einer Kirche eine Suppenküche installiert, wo neben dem Armenfrühstück regelmäßig warme Mahlzeiten ausgegeben werden und ältere Menschen sich auch tagsüber in der Wärmestube aufhalten können. Die ÖB/BMSK finanzierte das erste Jahr, damit nun aus eigener Kraft die Betreuung der alten Menschen fortgesetzt wird.
Holz-Zentralöfen
Angeregt durch die Hochwasserhilfe in Suraia hat die österreichische Hafnerinnung einen Holz-Zentralofen entwickelt, der mit einer Feuerstelle das gesamte Haus beheizen kann. Dipl.Ing. Peter Tappler, Mag. Ingrid Mückstein und Franz Greisberger kamen daher nach Suraia, um diese Öfen in den Hochwasserhäusern zu errichten und zugleich Fachleute dafür auszubilden, damit diese Bauweise Eingang in Rumänien findet
Landlerhilfe 2006
Für die aus Österreich vor über 250 Jahren zwangsdeportierten Landler, die im Kreis Sibiu/Hermannstadt leben, wurde mit finanzieller Unterstützung des BMSK, ein Bus angeschafft. So können nun die vorwiegend alten und behinderten Menschen transportiert werden. Arztbesuche, Zusammenkünfte und Behördenwege sind wieder geordnet möglich. Auch die Auslieferung des ?Essens auf Räder? wurde dadurch ermöglicht
Errichtung eines Wohnhauses in Mahmudia
Betroffen von den Berichten über die zum Teil katastrophalen Unterkünfte in Rumänien hat sich die HTL Saalfelden 2007 entschlossen, ein Holz-Wohnhaus zu entwickeln, das für einfache Notunterkünfte gut geeignet ist. Im Unterricht wurde das Haus dann vorbereitet und nach Rumänien geschafft. Mit einem Autobus kamen dann Schüler/-innen und Lehrer/-innen persönlich und stellten in drei Tagen das Holzhaus auf. Dieser beispielgebende Einsatz, der durch die Österreichische Botschaft unterstützt wurde, hat große Beachtung gefunden.
Euro 2007 Habitat Build
In nur fünf Tagen wurden unter dem Motto "Blitz Build" 27 Häuser von der Organisation Habitat for Humanity (http://www.habitat.org) in Radauţi, im Norden Rumäniens gebaut. Zusammen mit 650 Freiwilligen aus aller Welt hat Rolf Schöfnagel, als Vertreter der Österreichischen Botschaft, tatkräftig das Österreicherteam unterstützt und die Bauleitung für ein Haus übernommen. Die US-Amerikanische Non Profit Organisation hat sich zum Ziel gesetzt zu zeigen, dass es möglich ist, mit einem großen Team schnell, effizient, nachhaltig und umweltfreundlich Häuser zu bauen. Nutznießer waren Familien, die sich kein eigenes Haus leisten können oder ihre Unterkunft durch Naturkatastrophen verloren haben.
27 Familien aus Radauţi wurde mit dieser Aktion geholfen. Voraussetzung für eine Familie. ein Haus von Habitat zu bekommen war, hilfsbedürftig zu sein und sich am Hausbau zu beteiligen. Im "Österreicherhaus" lebt jetzt Familie Badescu mit ihren zwei Kindern.
Lesen sie mehr über Familie Badescu
Berufsvorbereitung/Ausbildung: für die bisher arbeitslosen Roma ist eine Grundausbildung zur Berufsvorbereitung der wesentliche Punkt um sich weiter entwickeln zu können. Das BMSK hat daher 2006 eine Ausbildungsphase für Frauen in der Landwirtschaft finanziert, um den Frauen eine Zukunft zu geben. Inzwischen sind alle dauerhaft in der Landwirtschaft angestellt.
Bericht Berufsvorbereitung/Ausbildung zum herunterladen
Sozialarbeiter/-innenfortbildung: In Zusammenarbeit mit der Kreisdirektion für soziale Assistenz in Sibiu wurde 2006 durch die Finanzierung des BMSK und die Bereitschaft von vielen ehrenamtlichen Vortragenden aus Österreich und Deutschland eine Reihe von Sozialarbeiter/-innenfortbildungskursen abgehalten. Viele Beschäftigte in Kinder-, Alten- und Behindertenheimen haben überhaupt keine Ausbildung, sind schlecht bezahlt, leisten aber schwere Arbeit. Durch diese Fortbildung konnten wir wichtige Arbeitsmethoden übermitteln. In den 6 Wochen Ausbildung wurden über 200 Sozialarbeiter/-innen unterwiesen und waren mit Feuereifer bei der Sache.
Round Table zum Thema Adoption: Der illegale Verkauf von Kindern und Säuglingen und das Problem der in den Spitälern zurückgelassenen Kinder ist ein großes Thema in Rumänien. Mangels gesetzlicher Grundlage verbleiben die Kinder oft bis zu zwei Jahren in den Krankenhäusern und müssen jegliche familiäre Fürsorge vermissen. Die Stiftung hat daher 2007 in Zusammenarbeit mit der ÖB/Büro der Sozialattachée österreichische und rumänische Expertinnen und Experten zu einer Gesprächsrunde geladen, um diese Probleme offen zu diskutieren und Lösungsansätze zu finden. Die 24 Teilnehmer/-innen aus dem gesamten Land konnten so einen wichtigen Gedankenaustausch mit den österreichischen Expertinnen und Experten führen.
Renovierung der Dorfschule Stejarisu 2007
Die Grundidee ist dass, historische Gebäude, in denen Sozial- und Gemeinschaftseinrichtungen untergebracht (Schule, Kindergarten, Gemeindesaal, Bildungszentrum,
Werkstätten....) sind, renoviert bzw. saniert werden. Während dieser Baumaßnahmen erhalten bisher arbeitslose Menschen aus dem Dorf (84 % Roma, 13 % Rumänen, 3 %
Siebenbürger Sachsen) eine Grundausbildung/ Berufsvorbereitung. Dies befähigt die Menschen dann eine dauerhafte Arbeitsstelle zu erhalten.
Bericht Renvierung der Dorfschule zum herunterladen
Renovierung des Pfarrhauses Stejarisu 2007
Siebenbürgische Pfarrhäuser waren immer schon der Mittelpunkt des dörflichen Lebens. Kinderreiche
Pfarrfamilien benötigten großzügige Häuser, noch dazu wo auch Bibelstunden, Kirchenkaffee und sonstige Gemeindezusammenkünfte in den Pfarrhäusern stattfanden. Das Pfarrhaus in Probstdorf wurde 1904 bis 1905 errichtet und hat all diese Besonderheiten. Strategischer
Platz im Ortszentrum mit gutem Überblick über das dörfliche Treiben, viele große Räume und ein herrschaftliches Ambiente. Viele Pfarrer leisteten hier ihren Dienst bis es ab
den 1970er Jahren von keinem Pfarrer mehr bewohnt wurde. Die Gemeinde verwendete das Haus dann für ihre Zusammenkünfte. Es verfiel immer mehr.
Bericht Ausbau des Pfarrhauses zum herunterladen
Errichtung von Werkstätten in der ehem. deutschen Schule Stejarisu 2008 Die ehemalige deutsche Schule wurde bis in den Juni 2007 als Dorfschule für Sterarisu/ Probstdorf genutzt. Erst die Fertigstellung der Adaptierung und Sanierung der rumänischen Schule (bisher Kindergarten) ermöglichte eine neue Verwendung. Als Ausbildungsstätte
und Kleingewerbebetriebe werden sie nun einer nachhaltigen, sinnvollen Nutzung zugeführt. Das Ausbildungsprogramm, und da besonders für die Frauen, findet hier nun Raum und Möglichkeiten.
Bisher wurde für die Blumenbinderei, die Näherein, den Basar, Maurer/Maler und die Zimmerleute/Tischler jeweils eine Kleinwerkstatt eingerichtet
Bericht Errichtung von Werkstätten zum herunterladen
















